Falknerei

De arte vernandi cum avibus - Die Kunst, mit Vögeln zu jagen. (Kaiser Freidrich II)

Das natürliche Verhalten des Vogels für die gemeinsame Jagd zu nutzen, macht den Reiz aus.

Auch wenn die Arbeit mit Greifvögeln heutzutage meist in öffentlichkeitswirksamen Flugvorführungen praktiziert wird, so gibt es dennoch einige ambitionierte Weidgenossen, die mit Falke, Habicht oder Bussard erfolgreich dem Niederwild und Raubzeug nachstellen.

Um mit Greifvögeln zu arbeiten, benötigt man in Sachsen den Falknerschein. Voraussetzung zur Erlangung eines solchen ist eine abgeschlossene Jagdausbildung (mind. eingeschränkter Jagdschein, ohne WBK). Des weiteren müssen die geltenden Vorschriften zur artgerechten Haltung eines Beizvogels eingehalten werden und der Vogel muss die Möglichkeit zum Freiflug erhalten.

Der KJV BZ e.V. arbeitet eng mit dem ostsächsischen Falknerbund (OSFB) zusammen. Parallel zum Jungjägerkurs am Jägerlehrhof besteht die Möglichkeit den Falknerschein zu absolvieren.

Verletzten Vogel aufgefunden - Was tun?

Falls Ihr einen verletzten Vogel auffinden solltet - gilt: Nicht wegschauen, sondern erste Hilfe zu leisten!

In diesem Fall helfen Tierarzt oder Vogel-Auffangstationen. Aber auch Vereine, Zoos oder Tierheime nehmen auf Anfrage verletzte Tiere auf.

Hier findet Ihr eine paar Links dazu mit Adressen die euch in so einem Fall weiter helfen können:

www.wildvogelhilfe.org

www.wildtierschutz-deutschland.de

www.nabu.de

Kundige Personen im Landkreis Bautzen:

Ostsächsischer Falknerbund e.V.

Herr Werner Winde
OT Techritz
Am Dorfplatz 5
02692 Gnaschwitz

Telefon: 035930 179938